Regina Löwenstein - das bin ich!


Regina Löwenstein wurde am 12.8.1993 in Odessa (Ukraine) geboren, wo sie auch den Großteil ihrer Kindheit verbrachte. Mit 9 Jahren ist sie mit ihrer Familie nach Deutschland ausgewandert, wo sie zurzeit erfolgreich das Asam-Gymnasium in München besucht.
Mit dem Schreiben angefangen hatte sie im zarten Alter von ungefähr sechs Jahren. Beim 5. Münchner Kinder-Krimischreibwettbewerb belegte sie den ersten Platz. Seitdem schreibt sie Kurzgeschichten, Science-Fiction und Gedichte. Zur Zeit schreibt sie an einer SF-Trilogie.


Der Münchner Wochenanzeiger schreibt:

Aktuelles - Artikel vom 08.10.2008
Giesing · Junges Dichtertalent
Giesinger Schülerin hat ersten Roman verfasst

Giesing · Sie hat soeben einen 500-seitigen Roman abgeschlossen, den Münchner Kinderkrimiwettbewerb 2007 sowie einige Gedichtwettbewerbe gewonnen und daneben zahlreiche Kurzgeschichten veröffentlicht – dabei ist die Giesingerin Regina Löwenstein gerade erst 15 Jahre alt geworden.


»Ich schreibe jeden Tag, es gehört zu meinem Leben«, sagt die junge Schriftstellerin, die schon mit vier Jahren lesen und schreiben konnte. Damals lebte sie in ihrer ukrainischen Geburtsstadt Odessa. Erst vor fünf Jahren kam sie mit ihren Eltern nach München. Bis zu ihrer Aussiedlung hat sie eine deutsch-russische Schule besucht und kann daher ebensogut Russisch. »Mein Deutschlehrer am Asam-Gymnasium hat mein Talent entdeckt und mich ermutigt, Geschichten und Gedichte auf Deutsch zu schreiben«, erzählt die 9.-Klässlerin.

Ein Deutschaufsatz in der 6. Klasse mit dem Thema: »Weltraumreise« war es auch, der den Anstoß zu ihrem soeben abgeschlossenen Erstlingsroman »Die Reise ins Schwarze Loch« gab. »Ich war gerade auf Themensuche für etwas Längeres«, erklärt die Gymnasiastin achselzuckend, und so habe sie sich entschlossen, eine Science-Fiction-Trilogie zu schreiben. Zudem habe damals eine Fernsehsendung über schwarze Löcher ihr Interesse geweckt.

Bei ihren Recherchen sei sie dann auf weitere interessante Themen wie Zeitsprünge von Raum und Zeit sowie Überlichtgeschwindigkeit gestoßen. Für den ersten Band lägen bereits Verlagsangebote vor, mit dem zweiten habe sie nun begonnen.

Dennoch sitze sie keineswegs nur vor ihrem Computer, erzählt die 15-Jährige. Shoppen oder Eis essen mit Freundinnen sei genauso wichtig und diene letztlich auch der Inspiration. »Das Kopfkino arbeitet immer auf Hochtouren, aber da sind oft Szenen, die noch einen Schuss Inspiration brauchen«. Auch bei ihren Gedichten legt die 15-Jährige großen Wert auf Fantasie und will mit zahlreichen Metaphern die Leser zum Nachdenken anregen.

Ihre Vorbilder sind neben dem Lyriker Gottfried Benn natürlich die Klassiker. »Ich bin ein großer Schiller-Fan«, gesteht Löwenstein, daneben verschlingt sie aber auch Science-Fiction-Romane und Thriller. Klar, dass sie am liebsten einmal Schriftstellerin werden möchte, »sollte das nicht klappen, werde ich Germanistik studieren und Lehrerin werden«.
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